Logo Flagge Gesundheitsregion Cloppenburg Eine Initiative des Landkreises Cloppenburg

Gesundheitskonferenz 2015

Die erste Gesundheitskonferenz des Landkreises Cloppenburg fand am Mittwoch, dem 17. Juni 2015 statt. Die Veranstaltung diente als Auftakt dieses Niedersachsen weiten Projekts und wurde sehr gut besucht.
Landrat Wimberg begrüßte die 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesundheitsversorgung, der Politik, der Verwaltung. Erfreulich war auch, die Anzahl der beteiligten Bürgerinnen und Bürger.
Ziel des Nachmittags war es neue Ideen für ein zukunftsfähiges regionales Gesundheitswesen zu entwickeln. Des Weiteren sollten bestehende Projekte und Konzepte diskutiert und Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit gesammelt werden. Diese erste Gesundheitskonferenz hatte im Kern drei Hauptthemen:

  • Die Gesundheitsversorgung im demografischen Wandel,

  • die Gesundheitsförderung & Prävention und als letzten Punkt

  • die Nachwuchsgewinnung von medizinischem Fachpersonal.

Im ersten Teil der Veranstaltung informierte unter anderem Frau Sütterlin vom Berlin Institut für Bevölkerung und Entwicklung über die demografische Entwicklung des Landkreises Cloppenburg. Sie stellte eindrucksvoll die aktuelle Lage des Landkreises dar und machte anhand einiger niedersachsenweiter Projekte deutlich, wie eine demografiefeste Versorgung im ländlichen Raum gelingen kann (PowerPoint-Präsentation durfte leider nicht hinterlegt werden).
Herr Scherbeitz von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen ergänzte mit dem Thema der medizinischen Versorgung. Er machte deutlich, dass der Landkreis Cloppenburg derzeit noch gut mit Allgemeinmedizinern versorgt sei, aber die Altersstruktur der niedergelassenen Hausärzte zum Nachdenken anregen müsste (PowerPoint-Präsentation durfte leider nicht hinterlegt werden).
Frau Preuß von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e.V. stellte das Gesamtprojekt Gesundheitsregionen Niedersachsen vor und erläuterte die Organisationsstruktur und die möglichen Förderstränge.
Herr Essing stellte die Überlegungen des Landkreises vor und erklärte über das weitere Vorgehen.

Im zweiten Teil der Veranstaltung fanden sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Workshops ein. Hier sollte über mögliche Handlungsansätze und Lösungsstrategien diskutiert werden. Erfreulich war die rege Beteiligung in den einzelnen Workshops. Es fanden anregende Diskussionen statt und in der Gesamtschau kann festgehalten werden, dass es im Landkreis viele engagierte Personen gibt, die sich auch zu den anfallenden Themen einbringen möchten.

Schwerpunktthemen die sich Workshop übergreifend herausbildeten waren, Themen wie bspw.:

  • Die Vernetzung untereinander – Wie kann diese vorangetrieben werden? Es gibt bereits viele Aktivitäten im Landkreis, doch nicht jeder weiß darüber Bescheid.

  • Die Frage der Mobilität – Wie erreicht die älter werdende Bevölkerung in Zukunft die Arztpraxis?

  • Das Thema Fachkräftegewinnung im medizinischen und pflegerischen Bereich – wie können neu zugezogene Fachkräfte – auch aus dem Ausland – in der Region gehalten werden?

Die gesammelten Informationen aus den einzelnen Workshops werden nun gebündelt und anhand der gewonnenen Erkenntnis sollen die unterschiedlichen Akteure Lösungsansätze für unseren Landkreis diskutieren und erarbeiten. Weitergehende Infos zum bisherigen Stand sollen über einen Newsletter verbreitet werden. Geplant sind hierzu regelmäßige Treffen. In den Arbeitsgruppen sollten Projekte für unsere Region entwickelt werden.